Sonntag, 27. April 2014

Walking-Halbmarathon im Rahmen des 9. Darß-Marathon - unser neuer Lieblingslauf!

Übersicht der Wettkampfstrecken
Der Darß-Marathon steht schon länger auf unserer Wunschliste, aber zu Zeiten beruflicher Aktivität ist ein Wochenendtrip zu einem ca 660 km entfernten Veranstaltungsort nicht sinnvoll realisierbar. Im beruflichen Ruhestand lernen wir endlich den Darß-Marathon kennen und nutzen die Veranstaltung für einen mehrtägigen Aufenthalt auf der wunderschönen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an Mecklenburg-Vorpommerns Ostseeküste. Als Läufer können wir jedoch nicht antreten, weil wir uns wegen orthopädischer Handicaps seit 1,5 Jahren mit Walking begnügen. Erfreulicherweise ist der Halbmarathon im Rahmen des Darß-Marathons auch für Walker und Nordic Walker ausgeschrieben, ohne enge Zeitlimits vorzugeben oder das Feld aufzublasen. Mehr als insgesamt 1.000 Meldungen werden nämlich nicht angenommen. Trotz der abgelegenen Region ist die Veranstaltung innerhalb weniger Wochen ausgebucht. 'Klein ist fein', erweist sich auch heute als ein überlegenes Prinzip, das nur Gewinner kennt. Diashow der eigenen Fotoserie
Fotogalerie des Veranstalters zum Vollmarathon     Fotogalerie des Veranstalters zum Halbmarathon

Sonntag, 6. April 2014

Abschied vom Bonn-Marathon mit einem Walking-Halbmarathon

Zielfoto beim Bonner Halbmarathons
Der Bonn-Marathon findet fast vor unserer Haustür statt, weshalb wir über die Jahre mehrfach teilgenommen haben. Inzwischen sind wir von Runnern zu Walkern mutiert und nehmen mit Freude zur Kenntnis, dass der Halbmarathon im Rahmen des Bonn-Marathons auch Walker mit einer Sollzeit von 3:00 Stunden anspricht. Das Zeitziel ist ehrgeizig für uns, aber wir haben über den Winter fleißig trainiert und möchten in Bonn ein Erfolgserlebnis abholen. Am Ende des Tages erreichen wir mit einer Zeit von 2:52:49 Stunden das Ziel. Mit dem Ergebnis können wir uns anfreunden und gehen Herausforderungen der kommenden Wochen zuversichtlich an.

Getrübt wird unsere Freude jedoch von einigen organisatorischen Schwächen der Veranstaltung, wobei wir annehmen, dass sich Licht- und Schattenseiten für Teilnehmer vermutlich individuell recht unterschiedlich darstellen.

Samstag, 2. November 2013

Laufglück in der Eifel - Rursee-Walk über 16,5 km am 2.11.2013

Vor dem Start zum Rursee-Walk
Der Rursee-Marathon ist ein mittelschwerer Landschaftslauf in der Rur-Eifel, auf dessen Strecke alljährlich am ersten November-Wochenende der Obersee und die Rurtalsperre mit Start und Ziel in Einruhr umrundet werden. Seit 1997 zählt der Rursee-Marathon zu unseren 'Must-do' Laufveranstaltungen. Gesundheitliche Handicaps erzwingen eine längere Pause, die mit der Teilnahme am Rursee-Walk über 16,5 km heute endet. Der Walk, eine Rahmenveranstaltung am Vortag des Rursee-Marathon, führt um den Obersee, eine Stauanlage zwischen der Rurtalsperre und Urfttalsperre. Trotz heute eher ungünstiger Bedingungen mit leichtem Regen und tiefem Gelände ist der Rursee-Walk mehr als eine Nostalgie-Veranstaltung. Die attraktive Strecke durch den Nationalpark Eifel und das Flair der Veranstaltung machen richtig Spaß und wecken Lust auf mehr davon. Diashow der Fotoserie


Sonntag, 15. September 2013

‚Born to Run’ oder einfach nur ‚Laufen!’? - Vorstellung zwei neuerer Laufbücher (letztes Update: 4.10.2017)

Zieleinlauf am Rennsteig nach 73,2 km
Obwohl Bücher über das Laufen bereits Bibliotheken füllen, überraschen immer wieder auch interessante Neuerscheinungen, die eine Empfehlung wert sind. Zwei solcher Bücher verdienen eine intensivere Betrachtung.
Laufen!, Dr. Dr. Lutz Aderhold, Dr. Stefan Weigelt (nachfolgend als Aderhold/Weigelt bezeichnet), Stuttgart 2012 
Born to Run. Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt, Christopher McDougall (nachfolgend als McDougall bezeichnet), München 2010 (amerikanische Originalausgabe 2009)  
Die Autoren beider Bücher bearbeiten ein gemeinsames Thema und verfolgen ähnliche Absichten. Beide Bücher werben für den Laufsport, indem sie die vielfältig wirksamen persönlichen Benefits darstellen, die sich dank Ausdauersport im Allgemeinen und Laufsport im Besonderen auf relativ einfache Art und Weise erreichen lassen. Diese Benefits sind nicht nur Ausprägungen statistischer Metriken, sie sind individuell erfahrbar und bedeuten auf langer Sicht eine nachhaltige Steigerung oder Stabilisierung persönlicher Gesundheit, Freude und Lebensqualität.

Inhaltlich schlagen die Autoren jedoch völlig andere Wege ein. Unterschiedlicher können Ergebnisse zu einem gemeinsamen Thema kaum ausfallen. Die jeweiligen Zugänge der Autoren zum Thema ‚Laufen' widersprechen sich nicht. Sie beruhen auf unterschiedlichen Perspektiven, die jeweils ihre Berechtigung haben und sich daher ergänzen.

Samstag, 27. April 2013

Ankunft im 100-Marathon-Club - Im Jubiläumsjahr einer 25-jährigen Laufkarriere ist der 100. Marathon vollendet

Zielfoto nach dem 100. Marathon
Trophäen des 100. Marathons
Zahlen haben Eigenschaften, die faszinieren können. Primzahlen sind u.a. solche Zahlen, deren Geheimnisse und Ästhetik Menschen seit Jahrtausenden beschäftigen. Jubiläumszahlen halten wir dagegen für Zahlenmagie, die Aberglauben entspringt. Wenn Meilensteine eines Lebens mit Zahlen fixiert werden, dürfte unbewusst magisches Denken beteiligt sein, dem auch wir nicht entkommen. Wie auch immer, unsere Läuferkarriere hat im Alter von 38 Jahren spät begonnen und währt bereits seit 25 Jahren. Mit dem Alter auftretende Einschränkungen körperlicher Leistungsfähigkeit lassen sich nicht ignorieren. Wir müssen ihnen Tribut zollen. Bei der Zahl von 99 bzw. 97 absolvierten Marathons (inkl. Ultraläufen) unter Wettkampfbedingungen gerät die Laufkarriere ins Stocken. Diese Zahlen können nicht zufrieden stellen, sie bewirken statt dessen Anmutungen von Unvollständigkeit, die nach Vollendung drängen. Daran arbeiten wir, denn die Motivation ist nicht erloschen. Dank der Veranstaltung des 6. 24-Stundenlaufs am Seilersee können wir heute unserer Erfolgsliste einen Marathon hinzufügen. Diashow der Fotoserie   
Den Organisatoren und einem wunderbaren Team danken wir von Herzen für ein großartiges Geschenk an die Läufergemeinde!


Samstag, 20. April 2013

Frühlingslauf unserer Kölner Laufgruppe, 'Breakfast included'

Treffen am Parkplatz Gleueler Straße
Laufstrecke durch das Waldlabor
Der Zahn der Zeit nagt an unserer Laufgruppe, wie sollte es auch anders sein. Aufgeben möchte die Kontakte niemand, aber unter gegebenen Umständen finden gemeinsame Läufe nur sporadisch und in kleinen Gruppen statt.
Gemeinsame sportliche Aktivitäten nehmen zwar ab, aber auch mit gelegentlichen Frühstücksstreffen bleiben Kontakte lebendig. Unserer Verabredung zum Frühstück geht heute ein Lauf im Kölner Stadtwald voraus, zu dem wir uns am Parkplatz Gleueler Straße treffen. Auf dem Weg zum Stadtwald begeistert uns bereits die Stimmung am Rautenstrauchkanal und im Lindenthaler Tierpark. Wie bestellt, stellt sich gerade heute frühlingshaftes Wetter ein, nachdem es zuvor wochenlang kalt und feucht war. Überall sprießt und blüht es, Frühlingsdüfte liegen in der Luft und Vogelgesang begleitet jeden unserer Schritte im sonnigen Morgenlicht. So lieben wir es und geben uns gerne dieser Stimmung hin. Diashow der Fotoserie

Donnerstag, 4. April 2013

Ingeborg Urbach läuft nicht mehr - "Läufer sind glückliche Menschen" (Jeff Galloway)

Ingeborg auf Robben Island, Südafrika, 2007
Für Ingeborg ist Jeff Galloways Statement zu 100 % gültig. Laufen und Leben waren für Ingeborg synonyme Begriffe. Wenn Ingeborg lief, war das Leben schön. Ein Leben ohne Laufen war für sie kaum denkbar. Wir kennen Ingeborg nur als ungewöhnlich freundliche, lustige und sehr herzliche Person, deren großes Herz Platz bot für viele Läufer der Kölner Szene und darüber hinaus. Besonder imponiert hat uns Ingeborgs Optimismus. Seit etlichen Jahren kämpfte sie gegen Gesundheitsprobleme an und musste sich darum bremsen, ohne das Laufen aufzugeben. Gegenüber Freunden machte Ingeborg aus ihren Problemen kein Geheimnis, fügte aber immer sogleich hinzu, dass sie um ihr Leben kämpfen werde, um weiter Laufen zu können. Aus dem Laufen bezog Ingeborg eine geradezu unglaubliche Kraft. Bei einer unserer letzten Begegnungen berichtet Ingeborg über ihre Krebserkrankung. Ehe sich Betroffenheit ausbreitet, spricht sie von vielen schönen Läufen, die sie sich für die nächste Zeit vorgenommen hat. Am 20.04.2013 erreicht uns die traurige Nachricht, dass Ingeborg nicht mehr läuft. Sie ist am 4. April 2013 im Alter von 59 Jahren verstorben und hinterlässt in der Kölner Laufszene eine schmerzhafte Lücke. Diashow einiger Fotos

Sonntag, 30. September 2012

Loch Ness Marathon 2012 - Freude der Teilnehmer lindert Schmerz von Zuschauern

Werner nach dem Finish in Inverness
Nach der erfolgreichen Teilnahme am Loch Ness Marathon der Jahre 2006 und 2011 sollte mit dem Loch Ness Marathon 2012 der 100. Marathon (inkl. 30 Ultraläufen) unter Wettkampfbedingungen vollendet werden. Leider hat das Wünschen nicht geholfen!  Zunehmende Kniebeschwerden tolerieren nicht mehr die Belastung eines Marathons und erzwingen den Verzicht. Link: Webseite Loch Ness Marathons
Mit unserem Freund Werner, ein langjähriger Marthonläufer, der uns auf dieser Schottlandreise begleitet, haben wir immerhin ein Eisen im Feuer, das uns an die Strecke lockt. Zu unserer gemeinsamen Freude vollendet Werner in Inverness seinen 13. Marathonlauf erfolgreich. Sonniges Wetter mit Temperaturen bis zu 15 Grad trägt zu einer prächtigen Stimmung bei, die wir an mehreren Streckenpunkten mit einem Videoclip einzufangen versuchen. Trotzdem schmerzt es, zum Zuschauen am Rand verurteilt zu sein. Bei aller Wehmut wird der Erfolg natürlich am Abend noch einmal gefeiert. Link: Diashow der Fotoserie zum Loch Ness Marathon 2012

Sonntag, 24. Juni 2012

Laufen im KöFo, in dem wilde Schweine leben und Flötenständchen überraschen

Die KöFo-Rotte

Die kleine, schlagkräftige KöFo-Rotte vom 23.06.2012
Der Königsforst ist unser bevorzugtes Trainingsgebiet. Seit dem Jahr 1990 treffen wir uns regelmäßig dort, zwanzig Jahre lang, jedes Wochenende (natürlich mit Unterbrechungen, wie Urlaub usw.).

Die Trainings-Stammgruppe besteht zunächst aus Heide und Helmut, Gisela und Karlheinz. Aber die Gruppe erweitert sich. Zu den regelmäßigen Teilnehmern gehören bald auch Elisabeth, Claudia, Gabi. Felix ist nur kurze Zeit dabei. Zusätzlich nehmen wir immer wieder auch gerne "Gastläufer" mit auf die Strecke. 

In den letzten Jahren werden die Treffen unregelmäßiger. Erodierende Kräfte sind über Zeit nicht aufzuhalten. Verluste schmerzen. Wir müssen sie akzeptieren.

Montag, 6. Februar 2012

Grundlagen des Marathontrainings - Überblick auf die Artikelserie

Dieser Artikel leitet eine Artikelserie ein, die zentrale inhaltliche Grundlagen des Ausdauertrainings aus Sicht des Marathonlaufs betrachtet. Hierbei geht es nur am Rande um Fragen der Trainingsmethodik. Zum Komplex der Trainingsmethodik existieren nämlich bereits neben einem großen Literaturfundus in unterschiedlichen Medien zahlreiche Ratgeber im Internet, die alle relevanten Fragen in jeder gewünschten Qualität beantworten. Eine unfangreiche und gut strukturierter Sammlung von Informationen und Tipps rund um das Laufen bietet z.B. das schweizer Portal Lauftipps. Für einen weiteren Ratgeber besteht kein Bedarf. Die vorliegende Artikelserie befasst sich stattdessen mit allgemeinen Grundlagen und Prinzipien des Marathontrainings, die mit dem Training wirksam werden, die aber in den an Praxis orientierten Trainingsratgebern eher nur am Rande Erwähnung finden, wenn überhaupt.