Sonntag, 9. Oktober 2005

Chicago Marathon 2005 - memento moriendum esse

Bereits 2001 haben wir erkannt, dass sich der Chicago Marathon ideal mit einem Urlaub im Indian Summer kombinieren lässt. Für uns gilt jedoch die Einschränkung, dass der Marathontermin in den Herbstferien liegen muss. Im Jahr 2005 war es dann endlich so weit. Unsere Freunde H+W haben wir für diese Idee begeistern können. Unser in gemeinsamer Planung entstandes Urlaubsprogramm sieht in der Woche vor dem Marathon Traverse City am Lake Michigan als Standort vor. Von dort wollen wir vor allem Old Mission Peninsula auf der östlichen Seite des Lake Michigan erkunden. Nach dem Marathon ist die Door Peninsula auf der westlichen Seite des Lake Michigan unser Ziel. In Chicago buchen wir wieder das Hotel Hilton Towers am Grant Park, das sich bereits im jahr 2001 als idealer Standort bewährt hat. Als Juppy von unserem Vorhaben erfährt, ist gleich klar, dass er in Chicago dabei sein möchte. Für die Reise wird er sich wieder einer Gruppe anschließen.

Dienstag, 28. Juni 2005

Keep on running - Helmut Walter zum 70. Geburtstag

Helmut, mr han Dich jän, maach wigger esu und bliev, wie De bes, anderes wörste nit uszehaale! 
Ding Fründe  

Wer im Raum Köln regelmäßig an Laufwett- bewerben teilnimmt, kennt Helmut Walter, ein Urgestein der Kölner Laufszene. Seit über 26 Jahren ist der Kölner Architekt auf Strecken von 10 km bis Marathon unterwegs. 1994 hat sich Helmut auf dem Rennsteig auch auf der Ultradistanz bewährt, was aber ebenso wie die Teilnahme an einem Triathlonwettbewerb eine singuläre Episode ohne Spätfolgen blieb.






Dienstag, 17. Mai 2005

London Marathon 2005 - What a great day!

Zugegeben, als London- und Großbritannien-Fans sind wir keine neutralen Beobachter, wenn wir in unserer persönlichen Rangliste der Mega-Veranstaltungen den London-Marathon vor Chicago, New York und Berlin führen. Hierbei interessieren uns nicht die Geldsummen, über die die Veranstalter offensichtlich verfügen, um ein unvergleichbares Elitefeld einzukaufen. Es ist die Kombination von Londoner Flair, enthusiastischem Publikum und perfekter Organisation, die uns fasziniert. Die Veranstaltungen von Köln und Hamburg sind dagegen eher ein größeres „Dorffest“! 

Samstag, 26. März 2005

Two Oceans Marathon 2005 - Weniger Masse, mehr Klasse und 140 deutsche Finisher




Während im Vorjahr mit der Rückkehr auf die Originalstrecke ein Rekordfeld von fast 10.000 Meldungen angelockt wurde, gingen in diesem Jahr etwa 20 % weniger Starter ins Rennen. Die Teilnehmerzahl konnte sich jedoch mit 7.830 Meldungen über 56 km und 7.650 Meldungen für den Halbmarathon auf hohem Niveau stabilisieren und die Zeiten der Eliteläufer sind erneut exzellent. Von den insgesamt 1.038 internationalen Meldungen stellt Germany mit 228 das stärkste Kontingent und beeindruckt mit 140 Finishern auf der Ultrastrecke.
 

Sonntag, 29. August 2004

Moray Marathon 29.08.2004, Elgin, Schottland

Gisela gewinnt mit ihrer Zeit von 3:50 Std. nicht nur die Wertung FSV "female super veterans", sondern läuft auch in die Preisgelder (Einkaufgsgutschein 20 GBP). Die renommierte Distillary Macallan ist Hauptsponsor der sympathischen kleinen Veranstaltung mit ca. 200 Teilnehmern. Ein Vertreter der Distillary erweist sich als Genießer. Er überreicht im Rahmen der Siegerehrung eine Flasche Malt Whisky und spendiert den Damen ein Küßchen. Karlheinz war gemeldet, aber nach der Knie-OP für eine Sollzeit von 4:30 Std. nocht nicht fit genug. Ein T-Shirt und das obligatorische Goody Bag wurden ihm trotzdem überreicht. Organsiation und die großzügige Verpflegung im Start-/ Zielbereich sind vorbildlich.

Samstag, 10. April 2004

Two Oceans Marathon 2004 - Rückkehr auf die Originalstrecke mit Rekorden

Bei ihrer vierten Teilnahme in vier
aufeinanderfolgenden Jahren überrascht Gisela mit exzellenter persönlicher Rekordzeit und einer hervorragenden Platzierung. Nach guter Vorbereitung weiß Gisela dank ihrer Erfahrung ihr Rennen im Hinblick auf das Profil der Strecke richtig einzuteilen und verbessert auf der anspruchsvollen Strecke über 56km ihren persönlichen Streckenrekord um 7 Minuten auf 5:22 Std. Well done!

Kurz nach Gisela läuft Bruce Fordyce ein, der als neunfacher Comrades-Sieger eine südafrikanische Lauflegende ist und am Two Oceans mit caritativem Engagement teilnimmt.


Samstag, 25. Oktober 2003

Beachy Head Marathon GB 25.10.2003

Gisela auf der zweiten Hälfte, die Seven Sisters im Hintergrund
Der Beachy Head Marathon an der englischen Kanalküste von East Sussex findet seit 1981 alljährlich im Oktober statt. Obwohl es sich um einen echten Cross Country Lauf handelt, der insbesondere bei schlechterem Wetter extrem sein kann, zählt der Lauf mit bis zu 1.000 Teilnehmern zu den großen Marathons in Großbritannien und ist von Runner's World als die Nr. 2 der beliebtesten Marathons in GB gelistet.
Die Strecke durch die wunderschöne Landschaft des South Downs National Park ist teilweise weglos. Auch auf Wegen sind Zäune und Treppen im ständigen und zum Teil steilen Auf und Ab zu überwinden. Bei Regen sind einige Wege so tief verschlammt, dass es die Schuhe von den Füßen ziehen kann. Solche Bedingungen ziehen vor allem Spezialisten des Trail Runnings an. Zu diesen zählen wir uns nicht, aber nachdem wir im Urlaub des Vorjahres auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden sind, war spontan klar, dass wir hier starten wollen, wenn der Termin in die Herbstferien fällt. Im Jahr 2003 war es dann so weit. Aufgrund der Folgen eines im Sommer erlittenen Bergunfalls konnte ich Gisela nur als Fotograf begleiten.

Samstag, 4. Oktober 2003

London to Brighton - One of the world's classic ultra-distance races - „Europäischer Comrades“ aus Sicht eines Beobachters

Ausblick vom London Eye Ankunft Josef in Brighton Nachdem ich zusammen mit meinem Aachener Lauffreund Josef bereits wiederholt den  Comrades Marathon in Südafrika gelaufen bin, ein absoluter 'Ultra-Klassiker', ist in diesem Jahr 'London to Brighton' an der Reihe, ein weiterer 'Ultra-Klassiker', der uns bisher noch fehlt.(1,2,3) Für 2003 ist die Strecke mit 87,085 km (54,1 Meilen) vermessen (ursprünglich 55 Meilen bzw. 88,5 km), entsprechend wird der Zielschluss auf 9:50 Std. (ursprünglich 10 Std.) vorverlegt.
2 Monate vor unserem Start stellt sich ein nicht lösbares Problem in Form eines Unfalls ein, durch den die Quadrizepssehne meines linken Knies nach einem vollständigen Abriss refixiert werden muss. Mein Start ist nach diesem Ereignis unmöglich. Josef spricht kein Englisch. Ich begleite ihn als Organisator und Betreuer. - Fotoserie Race - Fotoserie Besichtigungen

Samstag, 17. Mai 2003

Rennsteiglauf 2003 - 73,2 km Learning to fly oder der letzte Tango von Schmiedefeld

Im Sommer 2002 wirft eine notwendige Fußoperation Gisela weit zurück. Mit Willenskraft und Trainingsfleiß arbeitet sich Gisela aus diesem Tief heraus. Die Zeit von 3:58 Std. beim Königsforst-Marathon signalisiert bereits ansteigende Form. Mitte April erzielen wir beim Two Oceans Marathon über 56 km eine neue Bestzeit. 4 Wochen später wollen wir es auch noch einmal auf dem Rennsteig wissen.

Wir tanzen wieder unser "pas de deux" und freuen uns erneut mit 8:02:00 Std. über eine neue Bestzeit. Allerdings ist die Strecke in diesem Jahr angeblich ein wenig kürzer. Ob oder wie genau die Strecke vermessen ist oder jemals war, konnten wir bisher nicht erkennen. Die Kilometermarken können zumindest teilweise nur auf groben Schätzungen basieren, wie wir 2003 wieder einmal feststellen mussten. Trotzdem zählt der Rennsteiglauf von 2003 zu unseren schönsten und denkwürdigsten Lauferlebnisse. Mit Platz 2 von 18 in der Altersklasse und 32 von 145 in der Gesamtwertung hinterlässt Gisela eine Marke, die sich sehen lassen kann.