Kurz nach Gisela läuft Bruce Fordyce ein, der als neunfacher Comrades-Sieger eine südafrikanische Lauflegende ist und am Two Oceans mit caritativem Engagement teilnimmt.
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| Gisela auf der zweiten Hälfte, die Seven Sisters im Hintergrund |
Nachdem ich zusammen mit meinem Aachener Lauffreund Josef bereits wiederholt den Comrades Marathon in Südafrika gelaufen bin, ein absoluter 'Ultra-Klassiker', ist in diesem Jahr 'London to Brighton' an der Reihe, ein weiterer 'Ultra-Klassiker', der uns bisher noch fehlt.(1,2,3) Für 2003 ist die Strecke mit 87,085 km (54,1 Meilen) vermessen (ursprünglich 55 Meilen bzw. 88,5 km), entsprechend wird der Zielschluss auf 9:50 Std. (ursprünglich 10 Std.) vorverlegt.
Eine neue persönliche Bestzeit erwarten wir heute nicht. Im Gegenteil treten wir verunsichert an und fürchten auf der zweiten Streckenhälfte die Gefahr eines Einbruchs.
In Südtirol haben wir mit Bergläufen und Höhenanpassungen Feinschliff für den Swiss Alpin betrieben. Drei Tage vor dem Start hat sich Karlheinz beim Abstieg vom Hasenöhrl eine Kniebandzerrung(?) zugezogen und konnte darum den angestrebten Ultralauf über 78 km nicht antreten. Den Joker hatte damit wieder Gisela, die für den K42 über die Marathonstrecke gemeldet ist.
Unser Rennsteiglauf des Vorjahres hat uns so gut gefallen, dass wir auch in diesem Jahr unser "Pas de deux" auf dem "langen Kanten" wiederholen wollen. Zu Beginn des Jahres fehlt es uns noch an Schwung. Die Ergebnisse des 6 Stunden-Laufs von Stein sowie des Two Oceans über 56 km stellen uns nicht zufrieden. Beim Hamburg-Marathon reicht es immerhin für 3:46 Std. und 18 Tage später zeigt sich am 9.05. die alte Kraft beim Lauf "Rund um Aachen", einem Gruppenlauf über 63 km. Nur 2 Tage später läuft Gisela den Sänftenträger-Lauf über die volle Distanz des Marathons als 1. von 2 Frauen. Meine Muskulatur reagiert dagegen auf diese Belastung mit einem Faserriss, der meinen Start beim Rennsteiglauf verhindert. Ich muss mich mit der Rolle des Betreuers bescheiden und bekomme als Betreuer einiges zu tun. Wir treten nämlich in diesem Jahr als Gruppe auf. Neben Juppi, der bereits über Rennsteigerfahrungen aus mehreren Teilnahmen verfügt, haben wir Werner, Detlev und Markus vom Reiz dieses Laufs überzeugen können. Am Ende des Tages werden alle Fünf erfolgreich und zufrieden die Heimreise antreten. Einen kleinen Anteil an diesem Erfolg der laufenden Teilnehmer darf sich auch der Betreuer anrechnen lassen.