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| Im Ziel des Gold Coast Marathons |
Sonntag, 13. Juli 1997
Gold Coast Marathon in Queensland, Australien
Samstag, 12. Oktober 1996
Brocken-Marathon im Rahmen des Harz-Gebirgslaufs (ein echter Brocken!), 12.10.1996
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| Zieleinlauf beim Brocken-Marathon |
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| Start des Brocken-Marathons |
Samstag, 18. Mai 1996
Rennsteiglauf 1996 - Zweiter Angriff auf die Grenze von 6 Stunden im zweiten Ultralauf
Erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste,
zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste,
und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.
zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste,
und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.
(Konfuzius)
In meiner Erinnerung verklärt sich mein erster Ultralauf von 1994 auf dem Rennsteig zu einer grandiosen Erfahrung. Getrieben vom Ehrgeiz bin ich 1995 aufgrund vieler Verletzungen nicht in Schwung gekommen. 1996 möchte ich es besser machen und endlich die Schwelle von 6 Stunden unterbieten, die auf dem Rennsteig die Spreu vom Weizen trennt. Für zusätzliche Motivation sorgt mein Lauffreund Josef, den ich für eine Teilnahme gewinnen konnte. Wir haben bereits einige gemeinsame Laufabenteuer überstanden und da wir ungefähr gleich stark sind, vergleichen wir uns gerne in freundschaftlicher Konkurrenz. Im Juli wird Josef am 24-Stundenlauf von Wörschach teilnehmen, weshalb der Rennsteiglauf für ihn eine gute Vorbereitung ist. Als Top-Ergebnis weist Josef 8:50 Std. über 100 km aus dem Jahr 1994 vor. Die Vorgabe rät zur Bescheidenheit.
Sonntag, 6. November 1994
New York City Marathon 1994 - Zum 25. Jubiläum im Marathonmekka
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| Im Central Park nach dem Zieldurchlauf des New York City Marathons 1994 |
Die Begeisterung nach meiner Teilnahme am NYC Marathon 1993 infiziert Gisela. Sie berichtet in ihrem schulischen Umfeld über New York und wird bald von der Nachricht überrascht, dass die Schulleitung Sonderurlaub für ihren Start zum Jubi- läumslauf gewähren würde, wenn sich Kollegen zur Vertretung finden. Einige nette Kollegen bieten großzügig die Vertretung an und schalten damit die Ampel auf Grün.
Der Andrang zum Jubiläumslauf ist riesig. Jörg Bunert, mit dessen Reiseorganisation ich bereits 1993 in New York war, hält den Teilnehmern von 1993 für 1994 eine befristete Buchungsoption frei, die auf Gisela und unseren Freund Werner erweitert wird. Werner möchte in New York sein Marathondebut geben und sich zusammen mit seiner Frau unserer Reise anschließen. Wir freuen uns über die Reise mit unseren Freunden, mit denen wir viele gemeinsame Urlaubs- erfahrungen teilen.
In Anbetracht unseres Alters können wir keine langfristige Leistungsentwicklung planen und wollen darum 1994 unsere Leistungsgrenzen ausloten. In den Osterferien organisieren wir zusammen mit Juppy, seiner Frau Ana und Wolfgang ein privates Traininglager in Südtirol, das wir auf den Hamburg Marathon ausrichten. Trotz eines Hitzelaufs verbessern wir in unserem jeweils 7. Marathon unsere Zeiten auf 3:25 Std. bzw. 3:11 Std.. In New York wollen wir noch etwas zulegen.
Samstag, 28. Mai 1994
Rennsteiglauf 1994 - Erste Bekanntschaft mit Strecken jenseits eines Marathons
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| Auf der Strecke des Halbmarathons |
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| Zieleinlauf Super-Marathon |
Beim Hamburg-Marathon konnte ich mich am 24.04.1994 in meinem 6. Marathon auf 3:11 Std. verbessern. Über die Marathondistanz hinaus verfüge ich über keine Erfahrungen auf Ultrastrecken. Diese Lücke möchte ich schließen. Begeisterte Berichte von Freunden über den Rennsteiglauf infizieren mich schnell, zumal einige Lauffreunde ebenfalls dort antreten werden. Ein spezielles Ultra-Training habe ich nicht absolviert, trotzdem traue ich mir zu, eine Strecke von 66,5 km mit mehr als 2.000 m Höhendifferenz (Aufstieg + Abstieg) zu bewältigen. Nach 6:12:12 Std. bin ich im Ziel um einige neue, schmerzhafte und schöne Erfahrungen bereichert. Die Zeit reicht für Platz 288 unter 1.441 Finishern.
Sonntag, 14. November 1993
New York City Marathon 1993 - Wallfahrt zum Marathonmekka der Neuzeit
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| Im Zielbereich des New York City Marathons 1993 |
Nach vier erfolgreichen Marathonläufen in Deutschland, in denen ich die Endzeit von 3:42 Std. des ersten Laufs 1990 in Berlin bis auf 3:15 Std. 1992 in Hamburg steigern konnte, fühle ich mich reif für Großes. Das zu dieser Zeit größte und bedeutendste Laufevent ist der New York City Marathon. Der olympische Gedanke des Dabei- seins reicht nicht, es soll auch eine neue Bestzeit fallen, mit der ich mich meiner Traummarke von 3 Stunden annähern möchte.
Als Laufpartner konnte ich Juppy aus Aachen gewinnen, der zwar im gleichen Leistungsbereich läuft, sich selbst jedoch als überlegen betrachtet. Juppy möchte ebenfalls bald die 3 Stunden knacken. Unsere freundschaftliche Konkurrenz sichert eine hohe Motivation, die wir auch unbedingt benötigen, um unsere hohen Trainingsumfänge durchzustehen, mit denen wir unser Defizit der Grundschnelligkeit kompensieren.
Mit dem Training an der Belastungsgrenze bewegen wir uns auf einem schmalen Grad. Ob das Risiko zu hoch war, erfährt man regelmäßig erst dann, wenn es eingetreten ist. So ist es auch hier. In den entscheidenden letzten Wochen konnten wir kaum noch trainieren und reisen beide verletzt an. Als großes Glück würden wir empfinden, wenn der olympischen Geist uns gnädig laufen und ohne Anspruch auf eine Zeit ankommen ließe. Realistisch sehen wir keine Chance, wollen sie aber trotzdem nutzen.
Sonntag, 30. September 1990
Berlin Open 1990 - Der Beginn einer neuen Zeit

There’s something lucky about this placeThere’s something good coming
For you and me
Something good coming
There has to be
(Tom Petty, Mojo)
Im Alter von 40 Jahren laufen wir am 30.09.1990 in Berlin unseren ersten Marathon. In unserer Erinnerung ist dieses Erlebnis als ein rauschhaftes Hochgefühl gespeichert, das nur langsam über mehrere Wochen abklingt. Mit unserem Auftritt als Marathoni sind wir Mitwirkende eines Ereignisses von historischer Bedeutung. Drei Tage vor der deutschen Wiedervereinigung führt der 17. Berlin Marathon am 30.09.1990 erstmals durch das Brandenburger Tor und den Ostteil der Stadt. Das Interesse an diesem Lauf ist so groß, dass das Limit von 25.000 Meldungen (solche Zahlen gab es bisher nur in New York) bereits im Mai 1990 erreicht ist und Teilnehmer abgelehnt werden müssen. Zum ersten Mal wird ein Marathonlauf live im deutschen Fernsehen und sogar international übertragen. Sonntag, 9. Oktober 1988
Unsere ersten Wettkämpfe: 8. Kölner Brückenlauf (15 km), Alexanderlauf (20 km) in Thessaloniki, Griechenland

Den Beginn unserer mittlerweile mehr als 30-jährigen Lauf- und Wettkampfkarriere markieren zwei regionale Volksläufe, an denen Gisela ungewollt und nichtsahnend teilnimmt. Nach dem Sommerurlaub 1988 in Südtirol breche ich Mitte September mit Freunden zu einer einwöchigen Hüttentour in den Ötztaler Alpen auf. Gisela kann uns wegen des Schulbetriebs nicht begleiten. Tomas B., ein lauferfahrener Freund, motiviert Gisela zur Teilnahme am 8. Kölner Brückenlauf, der am 11.09.1988 über 15 km geht. Gisela hat zunächst Bedenken, obwohl ihre Form dank des kürzlichen begonnen Lauftrainings und des gerade erst absolvierten Bergurlaubs exzellent ist. Mit Tomas an ihrer Seite wird der Brückenlauf zu einer Erfolgs-Story, die über den Alexanderlauf in Thessaloniki, Griechenland, geradewegs in ein neues Leben führt.
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