Zugegeben, als London- und Großbritannien-Fans sind wir keine neutralen Beobachter, wenn wir in unserer persönlichen Rangliste der Mega-Veranstaltungen den London-Marathon vor Chicago, New York und Berlin führen. Hierbei interessieren uns nicht die Geldsummen, über die die Veranstalter offensichtlich verfügen, um ein unvergleichbares Elitefeld einzukaufen. Es ist die Kombination von Londoner Flair, enthusiastischem Publikum und perfekter Organisation, die uns fasziniert. Die Veranstaltungen von Köln und Hamburg sind dagegen eher ein größeres „Dorffest“!
Dienstag, 17. Mai 2005
Samstag, 26. März 2005
Two Oceans Marathon 2005 - Weniger Masse, mehr Klasse und 140 deutsche Finisher
Während im Vorjahr mit der Rückkehr auf die Originalstrecke ein Rekordfeld von fast 10.000 Meldungen angelockt wurde, gingen in diesem Jahr etwa 20 % weniger Starter ins Rennen. Die Teilnehmerzahl konnte sich jedoch mit 7.830 Meldungen über 56 km und 7.650 Meldungen für den Halbmarathon auf hohem Niveau stabilisieren und die Zeiten der Eliteläufer sind erneut exzellent. Von den insgesamt 1.038 internationalen Meldungen stellt Germany mit 228 das stärkste Kontingent und beeindruckt mit 140 Finishern auf der Ultrastrecke.
Sonntag, 29. August 2004
Moray Marathon 29.08.2004, Elgin, Schottland
Gisela gewinnt mit ihrer Zeit von 3:50 Std. nicht nur die Wertung FSV "female super veterans", sondern läuft auch in die Preisgelder (Einkaufgsgutschein 20 GBP). Die renommierte Distillary Macallan ist Hauptsponsor der sympathischen kleinen Veranstaltung mit ca. 200 Teilnehmern. Ein Vertreter der Distillary erweist sich als Genießer. Er überreicht im Rahmen der Siegerehrung eine Flasche Malt Whisky und spendiert den Damen ein Küßchen. Karlheinz war gemeldet, aber nach der Knie-OP für eine Sollzeit von 4:30 Std. nocht nicht fit genug. Ein T-Shirt und das obligatorische Goody Bag wurden ihm trotzdem überreicht. Organsiation und die großzügige Verpflegung im Start-/ Zielbereich sind vorbildlich.Samstag, 10. April 2004
Two Oceans Marathon 2004 - Rückkehr auf die Originalstrecke mit Rekorden
Kurz nach Gisela läuft Bruce Fordyce ein, der als neunfacher Comrades-Sieger eine südafrikanische Lauflegende ist und am Two Oceans mit caritativem Engagement teilnimmt.
Samstag, 28. Februar 2004
Bad Salzuflen 28.02.2004 - Geburtstagsmarathon
Samstag, 25. Oktober 2003
Beachy Head Marathon GB 25.10.2003
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| Gisela auf der zweiten Hälfte, die Seven Sisters im Hintergrund |
Der Beachy Head Marathon an der englischen Kanalküste von East Sussex findet seit 1981 alljährlich im Oktober statt. Obwohl es sich um einen echten Cross Country Lauf handelt, der insbesondere bei schlechterem Wetter extrem sein kann, zählt der Lauf mit bis zu 1.000 Teilnehmern zu den großen Marathons in Großbritannien und ist von Runner's World als die Nr. 2 der beliebtesten Marathons in GB gelistet.
Die Strecke durch die wunderschöne Landschaft des South Downs National Park ist teilweise weglos. Auch auf Wegen sind Zäune und Treppen im ständigen und zum Teil steilen Auf und Ab zu überwinden. Bei Regen sind einige Wege so tief verschlammt, dass es die Schuhe von den Füßen ziehen kann. Solche Bedingungen ziehen vor allem Spezialisten des Trail Runnings an. Zu diesen zählen wir uns nicht, aber nachdem wir im Urlaub des Vorjahres auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden sind, war spontan klar, dass wir hier starten wollen, wenn der Termin in die Herbstferien fällt. Im Jahr 2003 war es dann so weit. Aufgrund der Folgen eines im Sommer erlittenen Bergunfalls konnte ich Gisela nur als Fotograf begleiten.
Samstag, 4. Oktober 2003
London to Brighton - One of the world's classic ultra-distance races - „Europäischer Comrades“ aus Sicht eines Beobachters
Nachdem ich zusammen mit meinem Aachener Lauffreund Josef bereits wiederholt den Comrades Marathon in Südafrika gelaufen bin, ein absoluter 'Ultra-Klassiker', ist in diesem Jahr 'London to Brighton' an der Reihe, ein weiterer 'Ultra-Klassiker', der uns bisher noch fehlt.(1,2,3) Für 2003 ist die Strecke mit 87,085 km (54,1 Meilen) vermessen (ursprünglich 55 Meilen bzw. 88,5 km), entsprechend wird der Zielschluss auf 9:50 Std. (ursprünglich 10 Std.) vorverlegt.2 Monate vor unserem Start stellt sich ein nicht lösbares Problem in Form eines Unfalls ein, durch den die Quadrizepssehne meines linken Knies nach einem vollständigen Abriss refixiert werden muss. Mein Start ist nach diesem Ereignis unmöglich. Josef spricht kein Englisch. Ich begleite ihn als Organisator und Betreuer. - Fotoserie Race - Fotoserie Besichtigungen
Samstag, 17. Mai 2003
Rennsteiglauf 2003 - 73,2 km Learning to fly oder der letzte Tango von Schmiedefeld
Im Sommer 2002 wirft eine notwendige Fußoperation Gisela weit zurück. Mit Willenskraft und Trainingsfleiß arbeitet sich Gisela aus diesem Tief heraus. Die Zeit von 3:58 Std. beim Königsforst-Marathon signalisiert bereits ansteigende Form. Mitte April erzielen wir beim Two Oceans Marathon über 56 km eine neue Bestzeit. 4 Wochen später wollen wir es auch noch einmal auf dem Rennsteig wissen.
Wir tanzen wieder unser "pas de deux" und freuen uns erneut mit 8:02:00 Std. über eine neue Bestzeit. Allerdings ist die Strecke in diesem Jahr angeblich ein wenig kürzer. Ob oder wie genau die Strecke vermessen ist oder jemals war, konnten wir bisher nicht erkennen. Die Kilometermarken können zumindest teilweise nur auf groben Schätzungen basieren, wie wir 2003 wieder einmal feststellen mussten. Trotzdem zählt der Rennsteiglauf von 2003 zu unseren schönsten und denkwürdigsten Lauferlebnisse. Mit Platz 2 von 18 in der Altersklasse und 32 von 145 in der Gesamtwertung hinterlässt Gisela eine Marke, die sich sehen lassen kann.
Samstag, 19. April 2003
Two Oceans Marathon 2003 - neue Bestzeit trotz schwieriger Bedingungen
Eine neue persönliche Bestzeit erwarten wir heute nicht. Im Gegenteil treten wir verunsichert an und fürchten auf der zweiten Streckenhälfte die Gefahr eines Einbruchs.
So warm und feucht wie in diesem Jahr war es in Vorjahren nicht. Die hohe Luftfeuchtigkeit erinnert an Erfahrungen in tropischen Regionen. Darauf sind wir nicht eingestellt. Wie üblich sind wir zwar gut vorbereitet, aber erfahrungsgemäß ist unsere Leistungsfähigkeit unter solchen Bedingungen deutlich eingeschränkt. Enttäuschende Leistungen in der Vorbereitung verunsichern zusätzlich. Das Rennen über 56 km auf anspruchsvoller Strecke gehen wir vorsichtiger und skeptischer als üblich an. Am Ende des Tages kommt es ganz anders.
Samstag, 27. Juli 2002
Swiss Alpin K42 2002
In Südtirol haben wir mit Bergläufen und Höhenanpassungen Feinschliff für den Swiss Alpin betrieben. Drei Tage vor dem Start hat sich Karlheinz beim Abstieg vom Hasenöhrl eine Kniebandzerrung(?) zugezogen und konnte darum den angestrebten Ultralauf über 78 km nicht antreten. Den Joker hatte damit wieder Gisela, die für den K42 über die Marathonstrecke gemeldet ist.
Der K42 ist zwar einiges kürzer als der K78, zwingt die Läufer aber über einen zusätzlichen Pass. Während der K78 ab der Keschhütte in 2.625 m Höhe über den Panoramatrail zum Sertigpass in 2.739 m Höhe leitet, führt der K42 von der Keschhütte abwärts auf 2.192 m der Alp Funtauna und anschließend auf 2.606 m des Scalettapasses. Da der Start in Bergün tiefer liegt als das Ziel in Davos, sind netto 1.890 m im Aufstieg und 1.710 m im Abstieg zu bewältigen. Das ist eine Menge Holz, zu schweigen von den Unsicherheiten des hochalpinen Wetters. Die Sollzeit von 10 Stunden trägt diesen Bedingungen Rechnung. Das Wetter war im Jahr 2002 optimal.
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