Samstag, 26. März 2005

Two Oceans Marathon 2005 - Weniger Masse, mehr Klasse und 140 deutsche Finisher




Während im Vorjahr mit der Rückkehr auf die Originalstrecke ein Rekordfeld von fast 10.000 Meldungen angelockt wurde, gingen in diesem Jahr etwa 20 % weniger Starter ins Rennen. Die Teilnehmerzahl konnte sich jedoch mit 7.830 Meldungen über 56 km und 7.650 Meldungen für den Halbmarathon auf hohem Niveau stabilisieren und die Zeiten der Eliteläufer sind erneut exzellent. Von den insgesamt 1.038 internationalen Meldungen stellt Germany mit 228 das stärkste Kontingent und beeindruckt mit 140 Finishern auf der Ultrastrecke.
 

Sonntag, 29. August 2004

Moray Marathon 29.08.2004, Elgin, Schottland

Gisela gewinnt mit ihrer Zeit von 3:50 Std. nicht nur die Wertung FSV "female super veterans", sondern läuft auch in die Preisgelder (Einkaufgsgutschein 20 GBP). Die renommierte Distillary Macallan ist Hauptsponsor der sympathischen kleinen Veranstaltung mit ca. 200 Teilnehmern. Ein Vertreter der Distillary erweist sich als Genießer. Er überreicht im Rahmen der Siegerehrung eine Flasche Malt Whisky und spendiert den Damen ein Küßchen. Karlheinz war gemeldet, aber nach der Knie-OP für eine Sollzeit von 4:30 Std. nocht nicht fit genug. Ein T-Shirt und das obligatorische Goody Bag wurden ihm trotzdem überreicht. Organsiation und die großzügige Verpflegung im Start-/ Zielbereich sind vorbildlich.

Samstag, 10. April 2004

Two Oceans Marathon 2004 - Rückkehr auf die Originalstrecke mit Rekorden

Bei ihrer vierten Teilnahme in vier
aufeinanderfolgenden Jahren überrascht Gisela mit exzellenter persönlicher Rekordzeit und einer hervorragenden Platzierung. Nach guter Vorbereitung weiß Gisela dank ihrer Erfahrung ihr Rennen im Hinblick auf das Profil der Strecke richtig einzuteilen und verbessert auf der anspruchsvollen Strecke über 56km ihren persönlichen Streckenrekord um 7 Minuten auf 5:22 Std. Well done!

Kurz nach Gisela läuft Bruce Fordyce ein, der als neunfacher Comrades-Sieger eine südafrikanische Lauflegende ist und am Two Oceans mit caritativem Engagement teilnimmt.


Samstag, 25. Oktober 2003

Beachy Head Marathon GB 25.10.2003

Gisela auf der zweiten Hälfte, die Seven Sisters im Hintergrund
Der Beachy Head Marathon an der englischen Kanalküste von East Sussex findet seit 1981 alljährlich im Oktober statt. Obwohl es sich um einen echten Cross Country Lauf handelt, der insbesondere bei schlechterem Wetter extrem sein kann, zählt der Lauf mit bis zu 1.000 Teilnehmern zu den großen Marathons in Großbritannien und ist von Runner's World als die Nr. 2 der beliebtesten Marathons in GB gelistet.
Die Strecke durch die wunderschöne Landschaft des South Downs National Park ist teilweise weglos. Auch auf Wegen sind Zäune und Treppen im ständigen und zum Teil steilen Auf und Ab zu überwinden. Bei Regen sind einige Wege so tief verschlammt, dass es die Schuhe von den Füßen ziehen kann. Solche Bedingungen ziehen vor allem Spezialisten des Trail Runnings an. Zu diesen zählen wir uns nicht, aber nachdem wir im Urlaub des Vorjahres auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden sind, war spontan klar, dass wir hier starten wollen, wenn der Termin in die Herbstferien fällt. Im Jahr 2003 war es dann so weit. Aufgrund der Folgen eines im Sommer erlittenen Bergunfalls konnte ich Gisela nur als Fotograf begleiten.

Samstag, 4. Oktober 2003

London to Brighton - One of the world's classic ultra-distance races - „Europäischer Comrades“ aus Sicht eines Beobachters

Ausblick vom London Eye Ankunft Josef in Brighton Nachdem ich zusammen mit meinem Aachener Lauffreund Josef bereits wiederholt den  Comrades Marathon in Südafrika gelaufen bin, ein absoluter 'Ultra-Klassiker', ist in diesem Jahr 'London to Brighton' an der Reihe, ein weiterer 'Ultra-Klassiker', der uns bisher noch fehlt.(1,2,3) Für 2003 ist die Strecke mit 87,085 km (54,1 Meilen) vermessen (ursprünglich 55 Meilen bzw. 88,5 km), entsprechend wird der Zielschluss auf 9:50 Std. (ursprünglich 10 Std.) vorverlegt.
2 Monate vor unserem Start stellt sich ein nicht lösbares Problem in Form eines Unfalls ein, durch den die Quadrizepssehne meines linken Knies nach einem vollständigen Abriss refixiert werden muss. Mein Start ist nach diesem Ereignis unmöglich. Josef spricht kein Englisch. Ich begleite ihn als Organisator und Betreuer. - Fotoserie Race - Fotoserie Besichtigungen

Samstag, 17. Mai 2003

Rennsteiglauf 2003 - 73,2 km Learning to fly oder der letzte Tango von Schmiedefeld

Im Sommer 2002 wirft eine notwendige Fußoperation Gisela weit zurück. Mit Willenskraft und Trainingsfleiß arbeitet sich Gisela aus diesem Tief heraus. Die Zeit von 3:58 Std. beim Königsforst-Marathon signalisiert bereits ansteigende Form. Mitte April erzielen wir beim Two Oceans Marathon über 56 km eine neue Bestzeit. 4 Wochen später wollen wir es auch noch einmal auf dem Rennsteig wissen.

Wir tanzen wieder unser "pas de deux" und freuen uns erneut mit 8:02:00 Std. über eine neue Bestzeit. Allerdings ist die Strecke in diesem Jahr angeblich ein wenig kürzer. Ob oder wie genau die Strecke vermessen ist oder jemals war, konnten wir bisher nicht erkennen. Die Kilometermarken können zumindest teilweise nur auf groben Schätzungen basieren, wie wir 2003 wieder einmal feststellen mussten. Trotzdem zählt der Rennsteiglauf von 2003 zu unseren schönsten und denkwürdigsten Lauferlebnisse. Mit Platz 2 von 18 in der Altersklasse und 32 von 145 in der Gesamtwertung hinterlässt Gisela eine Marke, die sich sehen lassen kann.

Samstag, 19. April 2003

Two Oceans Marathon 2003 - neue Bestzeit trotz schwieriger Bedingungen

Eine neue persönliche Bestzeit erwarten wir heute nicht. Im Gegenteil treten wir verunsichert an und fürchten auf der zweiten Streckenhälfte die Gefahr eines Einbruchs.
So warm und feucht wie in diesem Jahr war es in Vorjahren nicht. Die hohe Luftfeuchtigkeit erinnert an Erfahrungen in tropischen Regionen. Darauf sind wir nicht eingestellt. Wie üblich sind wir zwar gut vorbereitet, aber erfahrungsgemäß ist unsere Leistungsfähigkeit unter solchen Bedingungen deutlich eingeschränkt. Enttäuschende Leistungen in der Vorbereitung verunsichern zusätzlich. Das Rennen über 56 km auf anspruchsvoller Strecke gehen wir vorsichtiger und skeptischer als üblich an. Am Ende des Tages kommt es ganz anders.


Samstag, 27. Juli 2002

Swiss Alpin K42 2002


In Südtirol haben wir mit Bergläufen und Höhenanpassungen Feinschliff für den Swiss Alpin betrieben. Drei Tage vor dem Start hat sich Karlheinz beim Abstieg vom Hasenöhrl eine Kniebandzerrung(?) zugezogen und konnte darum den angestrebten Ultralauf über 78 km nicht antreten. Den Joker hatte damit wieder Gisela, die für den K42 über die Marathonstrecke gemeldet ist.
Der K42 ist zwar einiges kürzer als der K78, zwingt die Läufer aber über einen zusätzlichen Pass. Während der K78 ab der Keschhütte in 2.625 m Höhe über den Panoramatrail zum Sertigpass in 2.739 m Höhe leitet, führt der K42 von der Keschhütte abwärts auf 2.192 m der Alp Funtauna und anschließend auf 2.606 m des Scalettapasses. Da der Start in Bergün tiefer liegt als das Ziel in Davos, sind netto 1.890 m im Aufstieg und 1.710 m im Abstieg zu bewältigen. Das ist eine Menge Holz, zu schweigen von den Unsicherheiten des hochalpinen Wetters. Die Sollzeit von 10 Stunden trägt diesen Bedingungen Rechnung. Das Wetter war im Jahr 2002 optimal.

Montag, 17. Juni 2002

77. Comrades 2002 - Wenn das Schwere leicht ist - THE ULTIMATE HUMAN RACE Reloaded

Der Lauf der Läufe - Rockin' in SA
Es fiel nicht schwer, meinen Lauffreund Josef als Begleiter zu gewinnen. Vor zwei Jahren haben wir gemeinsam das Abenteuer des Comrades gesucht und nicht nur gefunden, sondern am südlichsten Zipfel Afrikas den Lauf der Läufe entdeckt. Im vergangen Jahr hatte Gisela ihr Schmerzerlebnis auf der Down-Strecke, während mir verletzungsbedingt ein Start verwehrt geblieben ist. In diesem Jahr laufen wir wieder den Up Run, an den ich noch äußerst intensive und nicht nur positive Erinnerungen habe. Mein Optimismus ist in diesem Jahr kleiner als im Jahr 2000. Am 11. Mai habe ich mir beim Sänftenträgerlauf im bergischen Land erneut Muskelfaserrisse zugezogen, was mich in der Vorbereitung weit zurückwarf. Ich stelle mich darauf ein, in der Nähe des „Cut-off“ von 11 Stunden zu finishen, falls meine Muskulatur überhaupt durchhält. Jusef ist ebenfalls angeschlagen und möchte ebenso ohne Zeitambitionen lediglich finishen.
In Durban wohnen wir wieder im Roseland House bei Delia und Warren Lloyd, wo wir uns fast schon wie Familienmitglieder fühlen. Delia und Warren sind erfahrene Comrades Runner. Sie ahnen natürlich, was in uns vorgeht und können sich auf unsere Bedürfnisse bestens einstellen. Warren hat im letzten Jahr angekündigt, in diesem Jahr wieder mitzulaufen, wenn ich ebenfalls dabei bin. Nun bin ich hier, und Warren enttäuscht mich mit dem Geständnis, dass er sein Versprechen nicht umsetzen konnte.
Bärbel und Lothar aus Leipzig sind ebenfalls wieder vor Ort. Wir kennen uns bereits aus den beiden Vorjahren und pflegen inzwischen freundschaftliche Beziehungen. Die Tage vor dem Wettkampf gestalten wir gemeinsam und geraten bei einem Ausflug in die Drakensberge in einen denkwürdigen Zwischenfall.