
Nach dem Studium investieren wir zunächst Zeit und Kraft in berufliches Engagement. Sportlich sind wir nur an Wochenenden und während des Urlaubs akitv. Mit beruflicher Routine wachsen Räume, die für Sport genutzt werden könnten. Attraktivere Alternativen als körperliche Anstrengungen sind zu dieser Zeit Ruhe und Bequemlichkeit, solange wir nicht auf Reisen in einsamen Landschaften oder Bergregionen unterwegs sind. Dort stellen Fußgänger-Aktivitäten Anforderungen an Fitness und Ausdauer, die mit unsportlichem Lebensstil nicht harmonieren. Fehlende Fitness verdirbt Freude an Reiseerlebnissen. Wir lieben unseren Urlaubsstil. Um ihn nicht ändern zu müssen, entscheiden wir uns für Änderungen des Lebensstils.
Aus praktischen Gründen wählen wir Laufsport als Fitnessprogramm und lernen, dass Laufen mehr als Bewegung und Ortsänderung bedeutet. Bewegung ist ein universelles Naturprinzip. Organisches Leben nutzt Bewegung aktiv in verschiedenen Modalitäten: fliegen, schwimmen, kriechen, fließen, gleiten, rollen, schreiten, hüpfen, springen etc.. Evolutionär bildet sich ausdauerndes Laufen als spezifische Bewegungsart für Menschen heraus. Körperbau, Bewegungsapparat, Organe, Psyche und Metabolismus sind auf Ausdauerlauf abgestimmt.(1) Wissenschaftliche Aspekte sind Randthemen der Artikelserie 30 Jahre Laufglück. Primär hilft die eigene Laufbiographie zu verstehen, was wir über einen langen Zeitraum betrieben und geleistet haben, was unsere Motivation antrieb, wohin sie uns führte, wie das Alter ein Läuferleben modelliert. Lauf-Events ab 1988 in Bildern