Samstag, 18. Mai 1996

Rennsteiglauf 1996 - Zweiter Angriff auf die Grenze von 6 Stunden im zweiten Ultralauf


Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste,
zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste,
und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.
(Konfuzius)

In meiner Erinnerung verklärt sich mein erster Ultralauf von 1994 auf dem Rennsteig zu einer grandiosen Erfahrung. Getrieben vom Ehrgeiz bin ich 1995 aufgrund vieler Verletzungen nicht in Schwung gekommen. 1996 möchte ich es besser machen und endlich die Schwelle von 6 Stunden unterbieten, die auf dem Rennsteig die Spreu vom Weizen trennt. Für zusätzliche Motivation sorgt mein Lauffreund Juppy, den ich für eine Teilnahme gewinnen konnte. Wir haben bereits einige gemeinsame Laufabenteuer überstanden, und da wir ungefähr gleich stark sind, vergleichen wir uns gerne in einer freundschaftlichen Konkurrenz. Im Juli wird Juppy am 24-Stundenlauf von Wörschach teilnehmen, weshalb der Rennsteiglauf für ihn eine gute Vorbereitung ist. Als Top-Ergebnis weist Juppy 8:50 Std. über 100 km aus dem Jahr 1994 vor. Diese Vorgabe rät zur Bescheidenheit.